Waddisch on sine Nobers

Waddisch on sine Nobers

Allgemein, Hintergrund, Werden
Werdener Platt und seine Nachbarn Endlich - zum ersten Mal seit langem kann ich an dieser Stelle eine Veranstaltung ankündigen. Neben den verschiedenen Texten auf bergischplatt.de pflege ich nämlich auch meinen heimatlichen Dialekt, das Waddisch Platt aus Essen-Werden. Bereits zum zweiten Mal lädt jetzt unser dortiger Arbeitskreis, der "Komm-Omend", zu einem überregionalen Treffen ein. Unsere Beobachtung: Landauf, landab gibt es noch zahlreiche Dialektgruppen, die eigentlich alle dasselbe tun: Ihren Ortsdialekt pflegen. Aber ihre Nachbarn im Ort nebenan kennen sie häufig nicht, dabei können die Sprachen sich aufs Haar gleichen. Natürlich sind auch kleinere Sprachunterschiede zu beobachten, aber verstehen kann man sich gegenseitig doch. Zoom-Treffen am Freitag, 16. Juli um 17 Uhr. Thema: Die Heimatsprache ist uns ernst. Sprachwandel und Spracherhalt Fragestellung: Wie reagieren Außenstehende, Bekannte und Familie auf Ihre Sprache?…
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Welm Hülskötter on sin Prossionsleed

Welm Hülskötter on sin Prossionsleed

Aus dem Leben, Erzählung, Franz Firla, Werden
Wilhelm Hülskötter und sein Prozessionslied Aus Werden stammt diese Geschichte von der Marienprozession von Werden durch das Niederbergische bis nach Neviges Im Jahre 1987 ist sie als Beitrag des Werdener Pädagogen und Mundartdichters Hubert Göbels in den Werdener Nachrichten erschienen. In neuerer Zeit wurde sie als Beispiel für Waddisch Platt von dem Mülheimer Autor Franz Firla in sein Buch "RuSaKeWe" aufgenommen. "RuSaKeWe" ist im Jahre 2008 erschienen und befasst sich mit den Mundarten des unteren Ruhrtals zwischen Ruhrort und Werden. Der Name des Buches leitet sich aus den Ortschaften Ruhrort, Saarn, Kettwig und Werden ab und präsentiert neben mundartlichen Texten auch Hintergrundwissen und ein kleines Platt-Wörterbuch. An dieser Stelle möchte ich Herrn Firla für die freundliche Unterstützung dieser Seite herzlich danken. In seinem Begleittext zur Geschichte schreibt Franz Firla über…
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Kasse Spass verdrägen?

Kasse Spass verdrägen?

Aus dem Leben, Erzählung, Franz Firla, Werden
Kannst Du Spaß vertragen? Aus Werden stammt die Geschichte vom volltrunkenen Mühlenbauern auf seinem Weg nach Hause. Im Jahre 1913 ist sie in der mundartlichen Sammlung "Waddische Quatereien" des Werdener Mundartautors Franz Ludger Butenberg erschienen. In neuerer Zeit wurde sie als Beispiel für Waddisch Platt von dem Mülheimer Autor Franz Firla in sein Buch "RuSaKeWe" aufgenommen. "RuSaKeWe" ist im Jahre 2008 erschienen und befasst sich mit den Mundarten des unteren Ruhrtals zwischen Ruhrort und Werden. Der Name des Buches leitet sich aus den Ortschaften Ruhrort, Saarn, Kettwig und Werden ab und präsentiert neben mundartlichen Texten auch Hintergrundwissen und ein kleines Platt-Wörterbuch. An dieser Stelle möchte ich Herrn Firla für die freundliche Unterstützung dieser Seite herzlich danken. In seinem Begleittext zur Geschichte schreibt Franz Firla: "Schon mit 20 Jahren veröffentlichte Franz…
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Dat Billjett

Dat Billjett

Aus dem Leben, Erzählung, Franz Firla, Werden
Die Fahrkarte Aus Werden stammt diese Geschichte vom Bauern, der mit der Eisenbahn nach Kettwig fahren wollte. Im Jahre 1913 ist sie in der mundartlichen Sammlung "Waddische Quatereien" des Werdener Mundartautors Franz Ludger Butenberg erschienen. In neuerer Zeit wurde sie als Beispiel für Waddisch Platt von dem Mülheimer Autor Franz Firla in sein Buch "RuSaKeWe" aufgenommen. "RuSaKeWe" ist im Jahre 2008 erschienen und befasst sich mit den Mundarten des unteren Ruhrtals zwischen Ruhrort und Werden. Der Name des Buches leitet sich aus den Ortschaften Ruhrort, Saarn, Kettwig und Werden ab und präsentiert neben mundartlichen Texten auch Hintergrundwissen und ein kleines Platt-Wörterbuch. An dieser Stelle möchte ich Herrn Firla für die freundliche Unterstützung dieser Seite herzlich danken. In seinem Begleittext zur Geschichte schreibt Franz Firla: "Schon mit 20 Jahren veröffentlichte Franz…
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Alte Wörter, neue Sprache

Alte Wörter, neue Sprache

Kettwig, Kettwig vor der Brücke, Velbert, Werden, Wörterliste
In den letzten hundert Jahren haben die Entwicklungen der Zeit die Mundart der einzelnen Orte durch eine ortsübergreifende, regionale Sprache ersetzt. Dieser Regiolekt bezeichnet eine eng an die hochdeutsche Schriftsprache angelehnte Umgangssprache, die sich durch ihren typisch lokalen Klang und viele aus dem alten Platt stammende Lehnwörter auszeichnet. Auch der Satzbau weist teils gravierende Unterschiede zur standardisierten hochdeutschen Rechtschreibung aus. Die Menschen sprechen anders, als sie schreiben. Im Alltag gebrauchen die meisten Menschen einer Region mehr oder weniger stark diese regionaltypische Sprache. Viele gemeinsame Charakteristika der Mundarten haben ihren Einzug gefunden, andere, unterschiedlichere Eigenheiten wurden mit der Zeit zu Gunsten der gegenseitigen Verständlichkeit verschliffen. Die Sozialisation der Menschen seit ihrer Geburt prägt deren Sprache ganz entscheidend. Ältere Sprecher, die in ihrer Jugend der breiten Mundart deutlich stärker ausgesetzt waren als…
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