Waddisch on sine Nobers

Waddisch on sine Nobers

Allgemein, Hintergrund, Werden
Werdener Platt und seine Nachbarn Endlich - zum ersten Mal seit langem kann ich an dieser Stelle eine Veranstaltung ankündigen. Neben den verschiedenen Texten auf bergischplatt.de pflege ich nämlich auch meinen heimatlichen Dialekt, das Waddisch Platt aus Essen-Werden. Bereits zum zweiten Mal lädt jetzt unser dortiger Arbeitskreis, der "Komm-Omend", zu einem überregionalen Treffen ein. Unsere Beobachtung: Landauf, landab gibt es noch zahlreiche Dialektgruppen, die eigentlich alle dasselbe tun: Ihren Ortsdialekt pflegen. Aber ihre Nachbarn im Ort nebenan kennen sie häufig nicht, dabei können die Sprachen sich aufs Haar gleichen. Natürlich sind auch kleinere Sprachunterschiede zu beobachten, aber verstehen kann man sich gegenseitig doch. Zoom-Treffen am Freitag, 16. Juli um 17 Uhr. Thema: Die Heimatsprache ist uns ernst. Sprachwandel und Spracherhalt Fragestellung: Wie reagieren Außenstehende, Bekannte und Familie auf Ihre Sprache?…
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Verjätent uss Platt nit!

Verjätent uss Platt nit!

Allgemein, Hintergrund
Vergesst unser Platt nicht! Am heutigen Dienstag, dem 26. März, ist im Lokalteil der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) für Kettwig und Werden ein Artikel über das Projekt bergischplatt.de erschienen. Unter der Überschrift "Kettwiger Student will die Mundarten retten" beleuchtet die Redakteurin Sabine Moseler-Worm, wie diese Seite zustandegekommen ist. Ein Klick auf die Überschrift führt zum ganzen Artikel. Im Bild zum Artikel ist die Aufschrift "Verjätent uss Platt nit" zu lesen, verfasst im Berschener Platt von Kettwig vor der Brücke. "Vergesst unser Platt nicht" steht als Devise für die gesamte Seite. Ohne die großartige Unterstützung vieler Damen und Herren wäre dieses Projekt nicht möglich geworden. Ihnen gilt mein herzlicher Dank. Drei Beiträge auf dieser Seite werden in der Zeitung erwähnt. Aus Kettwig stammt die Geschichte vom Luftigen am Bögelsknappen, der alten…
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Tag der Muttersprache

Tag der Muttersprache

Allgemein, Andenken, Hintergrund
Der 21. Februar als Internationaler Tag der Muttersprache Jährlich am 21. Februar ruft die Kulturorganisation der Vereinten Nationen, UNESCO, den Internationalen Tag der Muttersprache aus. Er soll auf den großen sprachlichen Reichtum der Welt aufmerksam machen und im Besonderen vom Aussterben bedrohte Sprachen hervorheben. Dieser Thementag wird seit dem Jahr 2000 begangen und wurde auf Vorschlag des Staates Bangladesch eingeführt. Im Folgenden möchte ich auf die persönliche Bedeutung der Muttersprache für die menschliche Kulturgeschichte eingehen. Gerade die Etablierung einer deutschen Standardsprache im Gegensatz zu den vielen regionalen Mundarten, die sich oft schon von Ort zu Ort deutlich unterscheiden, wird besonders betrachtet. Ein Spaziergang am Waldesrand Am Waldesrand gehen eine junge Mutter und ihr kleines Kind auf einen Spaziergang. Es gibt dort viel zu sehen, die vielen Bäume und Blätter und…
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Vom Sinn dieser Seite

Vom Sinn dieser Seite

Hintergrund
Zur Entstehung des Projekts "bergischplatt.de" Sicher stellen sich tiefergehend Interessierte auf diesen Seiten die Frage, weshalb und zu welchem Zweck dieses Projekt besteht. Gerne schreibe ich etwas zu den ursächlichen Gründen, die mich dazu bewegt haben, diese Seite zu erstellen. Was hat den Anreiz geliefert? In meinem Wohnort Kettwig erscheint wöchentlich mittwochs das Anzeigenblatt „Kettwig Kurier“. Neben Neuigkeiten aus dem Ort findet sich auf seiner Titelseite eine Kolumne namens „Nachtwächter“, in der aktuelle Themen oder Begebenheiten aus dem Alltag kommentiert werden. So fand sich in der Ausgabe des 10. Oktobers 2018 unter der Überschrift „Nau, tesahmen“ ein Abriss zum Kettwiger Platt. Eine junge Dame erkundigte sich bei einer ansässigen Person, ob es denn in Kettwig nicht besondere Redensarten gäbe, worauf die Befragte ihr antwortete, dass dem nicht so sei. Sie…
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Das rheinische Platt

Das rheinische Platt

Georg Wenker, Hintergrund
Im Jahre 1877 ist das Buch "Das rheinische Platt" in seiner zweiten Auflage erschienen. Es wurde von dem aus Düsseldorf stammenden Sprachforscher Georg Wenker verfasst. Mithilfe von Fragebögen, die an alle Schulorte in der Rheinprovinz verschickt wurden, wollte er die Mundarten zwischen Kleve und Koblenz einer wissenschaftlichen Analyse unterziehen. Hierzu nutzte er vorgegebene Sätze, die die einzelnen Schulmeister in der entsprechenden Mundart ihrer Schulorte wiedergeben sollten. Ein Ergebnis dieser Datensammlung, die später auf das gesamte Deutsche Reich ausgeweitet wurde, ist diese Vorstellung der rheinischen Mundarten. Er führt aus, was die Mundarten zwischen Eifel und Münsterland trennt und was sie verbindet. In einer dazugehörigen Karte bildet er die daraus resultierenden Sprachgrenzen räumlich ab. Georg Wenker ist im Jahre 1852 geboren worden und starb 1912. Gemäß § 64 des deutschen Urheberrechtsgesetzes gilt…
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