Wu dem Me-ister di neegen un dattig Wehke lang un die Wäkwehke kott wäden

Wu dem Me-ister di neegen un dattig Wehke lang un die Wäkwehke kott wäden

Aus dem Leben, Erzählung, Mülheim an der Ruhr
Wie dem Meister die neununddreißig Wochen lang und die Flitterwoche kurz werden Aus Mülheim an der Ruhr stammt die Erzählung vom bergischen Schulmeister Beekwahter, der im frühen 19. Jahrhundert die verwaiste Schule in Eppinghofen auf Vordermann bringen sollte. Im Jahre 1872 ist diese Erzählung des Mülheimer Schriftstellers Heinrich Kühne im den Ersten Band der Reihe "Ut auler un neier Tied" auf Mölmsch Platt veröffentlicht worden. Bei dem folgenden Stück handelt es sich um einen Ausschnitt aus dem sechsten Kapitel. Damit Sie dieses Gedicht bestmöglich verstehen können, finden Sie rechts neben dem Text in Mundart die hochdeutsche Übertragung. Wu dem Me-ister di neegen un dattig Wehke lang un die Wäkwehke kott wäden Noch an demselwen Ohwend greep Beekwahter tum Kalender un tault di Wehken büs tum Herws af. He schudd met…
Read More
Dä Gas – Dat Süppke

Dä Gas – Dat Süppke

Aus dem Leben, Franz Firla, Gedicht, Meiderich, Mülheim an der Ruhr
Der Gast - Das Süppchen Aus Meiderich und Mülheim an der Ruhr belegt ist das Gedicht über den kleinen Josef und das Tischgebet. Eine kleine Erzählung, die in verschiedenen Orten verbreitet ist, wird in der Region auch "Wanderdöneken" genannt. Neben den Titeln lassen sich auch kleine inhaltliche Unterschiede festmachen. In Meiderich ist diese Geschichte als "Dä Gas" bekannt, nach dem Tischgebet "kom, liiwén Hér, sin osen Gas," komm, lieber Herr, sei unser Gast, während in Mülheim das Gericht im Vordergrund steht. Dort lautet der Titel "Dat Süppke" - Das Süppchen. Die Orte Meiderich und Mülheim an der Ruhr liegen etwa 10 Kilometer voneinander entfernt. Anhand des ähnlichen Textes lassen sich die sprachlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Orten anschaulich darstellen. Das weiter westlich gelegene Meiderich weist stärker kleverländische Einflüsse auf,…
Read More
Mi‘ Moodersprook

Mi‘ Moodersprook

Aufnahme, Franz Firla, Gedicht, Mülheim an der Ruhr
Meine Muttersprache Aus Mülheim an der Ruhr stammt das Gedicht über Mölmsch Platt als Muttersprache. Dieses Gedicht wurde von dem bedeutendsten Dichter in Mölmsch Platt, Gerhard August Hardering verfasst. Sein erster Vorname, Gerhard, lautet auf Mölmsch "Chird", ein Name, unter dem er seine mundartlichen Werke veröffentlichte. Das bekannteste Werk von Chird Hardering, der 1892 geboren wurde, ist der Gedichtband "Innich, Ssinnich, Finnich" von 1954, aus dem auch das folgende Gedicht stammt. Im Jahre 1967 starb der Autor in seiner Heimatstadt Mülheim an der Ruhr. Damit Sie diese Geschichte bestmöglich verstehen können, finden Sie rechts neben dem Text in Mundart die hochdeutsche Übertragung. Dieses Gedicht können Sie sich auch im Originalton von Chird Hardering anhören. Diese Aufnahme wurde im Jahr 2017 auf Tonbändern aus seinem Nachlass entdeckt und von Herrn Franz…
Read More
E Stückske va Möllem an der Ruhren

E Stückske va Möllem an der Ruhren

Gedicht, Mülheim an der Ruhr
Ein Stück aus Mülheim an der Ruhr Aus Mülheim an der Ruhr stammt dieses Gedicht. Es beschreibt den Empfang der napoleonischen Truppen im Jahre 1813. Gerade unter massiven Verlusten aus dem winterlichen Russland zurückgekehrt, erwartet sie der Groll der Mülheimer Bevölkerung nach der langen Besatzungszeit. Entsprechend schlecht werden die Franzosen hier dargestellt. Der Inhalt ist im historischen Zusammenhang zu sehen. Im Jahre 1854 wurde dieses Gedicht vom Kölner Sprachforscher Johann Matthias Firmenich-Richartz als Beispiel für die in Mülheim an der Ruhr gesprochene Mundart in die umfangreiche Sammlung deutscher Dialekte „Germaniens Völkerstimmen“ aufgenommen. Damit Sie dieses Gedicht bestmöglich verstehen können, finden Sie rechts neben dem Text in Mundart die hochdeutsche Übertragung. E Stückske va Möllem an der Ruhren Va möllemsche Wies woste gän es wat weiten?Eck sall je vertellen ei möllemsch…
Read More