Ech sin ’nen Burschmann schläit on räit

Ech sin ’nen Burschmann schläit on räit

Gedicht, Neviges
Ich bin ein Bauersmann schlecht und recht Aus Neviges stammt dieses Gedicht über das Selbstverständnis eines Bauern. Darin drückt das lyrische Ich eine heimatverbundene und gottesfürchtige Geisteshaltung aus, die es nicht am eigenen Platz im Leben zweifeln lässt. Im Jahre 1854 wurde dieses Gedicht vom Kölner Sprachforscher Johann Matthias Firmenich-Richartz als Beispiel für die in Neviges gesprochene Mundart in die umfangreiche Sammlung deutscher Dialekte „Germaniens Völkerstimmen“ aufgenommen. Damit Sie dieses Gedicht bestmöglich verstehen können, finden Sie rechts neben dem Text in Mundart die hochdeutsche Übertragung. Ech sin 'nen Burschmann schläit on räit Ech sin ’nen Burschmann schläit on räit,Ich bin ein Bauersmann schlecht und recht,Tracht nit no gruaten Dengen;Trachte nicht nach großen Dingen;Doch hett mech Goddes Gnod bedäit,Doch hat mich Gottes Gnade bedacht,Dröm kann ech früälich sengen,Darum kann ich fröhlich…
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Erzählung in einer Bauernstube

Erzählung in einer Bauernstube

Aus dem Leben, Erzählung, Neviges
Aus Neviges stammt diese Erzählung. Der Pferdeknecht Kaubes (Jakob) berichtet der Bauernfamilie am Tisch von einem entsetzlichen Unglück. Es entwickelt sich ein Streitgespräch zwischen Vater und Sohn, ein Generationskonflikt zwischen religiöser Tradition und aufgeklärtem Rationalismus. Im Jahre 1854 wurde diese Erzählung vom Kölner Sprachforscher Johann Matthias Firmenich-Richartz als Beispiel für die in Neviges gesprochene Mundart in die umfangreiche Sammlung deutscher Dialekte „Germaniens Völkerstimmen“ aufgenommen. Damit Sie diese Erzählung bestmöglich verstehen können, finden Sie rechts neben dem Text in Mundart die hochdeutsche Übertragung. Erzählung in einer Bauernstube (Die Familie sitzt auf dreibeinigen holzernen Stühlen um den Tisch und hat eben begonnen mit dem Abendessen, indem tritt Kaubes, der Fuhrknecht, herein.) Kaubes: „Go Nowend alltehaup! G'se Godd et Näimet!“Jakob: „Guten Abend zusammen! Segne Gott das Abendessen!“Mettelschen, die Tochter: „Du Säitsüät! sag, es…
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Lief Lütsches, hüät ä Stöcksken an

Lief Lütsches, hüät ä Stöcksken an

Aus dem Leben, Gedicht, Neviges
Ihr lieben Leute, hört ein Stück euch an Aus Neviges stammt dieses Gedicht über die Franzosenzeit bis 1813. Ein Soldat wird bei einer Bauersfamilie einquartiert und fordert die Bäuerin mit seinen besonderen Speisewünschen. Im Jahre 1854 wurde dieses Gedicht vom Kölner Sprachforscher Johann Matthias Firmenich-Richartz als Beispiel für die in Neviges gesprochene Mundart in die umfangreiche Sammlung deutscher Dialekte „Germaniens Völkerstimmen“ aufgenommen. Damit Sie dieses Gedicht bestmöglich verstehen können, finden Sie rechts neben dem Text in Mundart die hochdeutsche Übertragung. Lief Lütsches, hüät ä Stöcksken an Lief Lütsches, hüät ä Stöcksken an Dat ech önk nett vertellen kann Wohr es et, ech kannt önk sagen Bi‘m Bur, va Langenberg nit wiet Do hett et enner Franzuasentiet sech nettsches taugedragen.Ihr lieben Leute, hört ein Stück euch an Das ich euch nett…
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